Sommer 2018

Ein Käfig voller Narren

Kultkomödie von Jean Poiret
ab 16.06.2018 auf unserer Freilichtbühne

Seit über 20 Jahren sind Georges, der Besitzer des Nachtclubs “La Cage aux folles”, und seine große Liebe Albin, der Star der abendlichen Show, ein Paar. Georges Sohn Laurent, aus einem einzigen Seitensprung mit einer Frau entstanden, will nun heiraten. Seine Verlobte Muriel stammt allerdings aus einer erzkonservativen Familie. Um einen Eklat und das Platzen der Hochzeit zu vermeiden, erklären sich Georges und Albin bereit, eine konventionelle Familie vorzutäuschen und versuchen ihre Umgebung, einschließlich sich selbst, so harmlos und unauffällig wie möglich zu gestalten. Die Katastrophe nimmt ihren Lauf.

Jean Poiret hat mit “La Cage aux Folles” eine einzigartige Komödie geschrieben, die gekonnt die Balance hält zwischen urkomischen Momenten und tragischen Augenblicken. Ein absolutes Kultstück, das auch als Film und Musical sagenhafte Erfolge feierte.

Komödie von Jean Poiret
Regie: Markus Muth

Erwachsene 17€, Ermäßigt 15€, Kinder 10€

  • Samstag, 16.06.2018, 20 Uhr
  • Samstag, 23.06.2018, 20 Uhr
  • Freitag, 29.06.2018, 20 Uhr
  • Samstag, 30.06.2018, 20 Uhr
  • Freitag, 06.07.2018, 20 Uhr
  • Freitag, 13.07.2018, 20 Uhr
  • Samstag, 14.07.2018, 20 Uhr
  • Freitag, 20.07.2018, 20 Uhr
  • Samstag, 21.07.2018, 20 Uhr
  • Freitag, 27.07.2018, 20 Uhr
  • Samstag, 28.07.2018, 20 Uhr
  • Donnerstag, 02.08.2018, 20 Uhr
  • Freitag, 03.08.2018, 20 Uhr
[…] Eine verzwickte Geschichte, die Knapp mit viel Kopfstimme und wunderbarer grotesk-tragischer Gebärde und Heckmann mit grandiosem Mienenspiel nicht entwirren können. Da zuckt nun also Heckmanns Schnurrbart und die Augen kullern fleißig und Knapp stolziert furienhaft-melodisch durch Saint-Tropez. Der Mensch ist, wie er ist: verschieden, und das ist gut so.

Grundlegend menschlich ist das alles, geht es um Liebe, Familie und den Wunsch, dazuzugehören. Dafür entglitzert Muth das Varieté und modernisiert behutsam, etwa indem er aus dem schwarzen Hausangestellten einen weißen macht. Die Gedanken fliegen also in diesem kuriosen Narrenkäfig, der weder närrisch noch Käfig ist. Mit stürmischem Applaus bedankt sich das Publikum für die bemerkenswerte Leistung der 36 Laien-Schauspieler. (Mannheimer Morgen, 17.06.18, igl)

[…] „Ein Käfig voller Narren“, einer berühmten Kultkomödie von Jean Poiret. Sie zeigt ein unterhaltsam-nachdenklicher Blick hinter die Kulissen eines Schwulen-Nachtclubs, zeigt die Probleme eines gleichgeschlechtlichen Paares (mit komödiantischen Glanzleistungen von Matthias Heckmann und Michael Knapp) mit sich selbst und einer konservativ-spießigen Familie. Pointiert, amüsant und Zwerchfell erschütternd die Inszenierung von FLB-Routinier Markus Muth. […] (Metropoljournal, 27.06.18)

Der kleine Ritter Trenk

Theaterstück für Kinder
ab 17.06.2018 auf unserer Freilichtbühne

Leibeigen geboren, leibeigen gestorben, leibeigen ein Leben lang – ja, so heißt es wohl! Aber ist es nicht schrecklich ungerecht, dass alle Bauern ihrem Ritter gehören und kein bisschen sich selbst? Das findet jedenfalls der Bauernjunge Trenk. Er will es einmal besser haben als sein Vater, der schon wieder auf der Burg Schläge bekommen soll. Und so bricht Trenk mit seinem Ferkelchen am Strick auf in die Stadt, um dort sein Glück zu machen. Doch so einfach, wie Trenk sich das vorgestellt hat, ist es nicht mit dem Glück – gut, dass er auf seinem Weg immer wieder Freunde findet, die ihm weiterhelfen. Und wer hätte gedacht, dass der kleine Ritter Trenk vom Tausendschlag schließlich sogar gegen den gefährlichen Drachen ins Feld ziehen wird?

Theaterstück nach einem Kinderbuch von Kirsten Boie
Regie: Monika Kaufmann und Bärbel Steegmüller

Erwachsene 12€, Ermäßigt 10€, Kinder 7€

  • Sonntag, 17.06.2018, 16 Uhr
  • Sonntag, 24.06.2018, 16 Uhr
  • Sonntag, 01.07.2018, 16 Uhr
  • Samstag, 07.07.2018, 20 Uhr
  • Sonntag, 08.07.2018, 16 Uhr
  • Sonntag, 15.07.2018, 16 Uhr
  • Sonntag, 22.07.2018, 16 Uhr
  • Sonntag, 29.07.2018, 16 Uhr
  • Samstag, 04.08.2018, 16 Uhr
  • Sonntag, 05.08.2018, 16 Uhr

[…] Monika Kaufmann und Bärbel Stegmüller haben das Stück nicht nur kindgerecht auf die Bühne gebracht, sondern entfachen dort auch ein Feuerwerk an Action und Farben. […] Blitzschnell verwandelt sich die Bühne vom ärmlichen Dorf zum bunten städtischen Markt, zum Turnierplatz, zum Speisesaal der Burg oder zum unheimlichen Wald. Da hat das Regie-Duo, das auch für die wunderbaren Kostüme zuständig war, wieder alle Ideen sprühen lassen, was auch bei der zehnjährigen Maren aus Hirschberg Wirkung zeigte: „Mir haben besonders die Kulissen gefallen.“ Leisere und tiefgehende Szenen wechseln sich mit Lachnummern und Action ab, es gibt Kampfgetümmel mit Gefechten, ein Turnier mit Überraschungen und einen effektvollen Tanz der Drachenkinder. „Der Drache ist der Hammer“, waren sich Dorian (sechs) und seine mit ihm Geburtstag feiernden Freunde einig. 54 durchweg spielfreudige Personen bevölkern im „Ritter Trenk“ die Bühne, ein besonderes Lob gebührt Noemi Franz als Ferkelchen – nicht nur der Liebling von Jakob (drei), Vanessa (zehn), David (8), Paul (13) und Pauline (neun). Sie hat zwar keinen Text, war aber zwei Stunden präsent und verließ keine Sekunde ihre Rolle. Genauso überzeugten Bastian Bauer (Trenk), Annika Ziesche (Thekla) und die Erzähler (Vera Arndt, Sebastian Kaufmann). (Mannheimer Morgen, 19.06.18, sd)

[…] „Der kleine Ritter Trenk“, nach einem Kinderbuch von Kirsten Boie. Ein wunderschöner authentischer Bilderbogen aus dem Mittelalter mit einem mutigen Bauernjungen, der „Nein“ sagt zu dem scheinbar ungeschriebenen Gesetz „Leibeigen geboren, leibeigen gestorben, leibeigen ein Leben lang“. Sehr unterhaltsam von dem eingespielten Regie-Duo Monika Kaufmann und Bärbel Steegmüller mit einer klaren Botschaft auf die Bühne gezaubert. […] (Metropoljournal, 27.06.18)

Herbst 2018

Shakespeares Wilde Weiber

Shakespeare-Collage mit Liedern
ab 06.10.2018 in unserem Zimmertheater

Chaos im Probenplan. Drei Frauen, so unterschiedlich sie nur sein können, sind vom Regisseur Uwe Beuschel gleichzeitig für die Rolle der Lady Macbeth in seiner nächsten Inszenierung bestellt worden. Welche der drei Grazien wird die Auserwählte sein? Julia, die einfältige Dorfschönheit, hat keine Ahnung von Klassikern, geschweige denn von der Lady Macbeth. Das bringt Andrea, die spröde aber wissensdurstige Dramaturgin zur Weißglut. Sie sieht sich als verhinderte Schauspielerin und setzt alles daran, den Part zu bekommen. Molly, die Dritte im unfreiwilligen Bunde, hat wenig Zeit für solche Spielchen, denn mit ihrem Kleinkind hat sie sowieso schon alle Hände voll zu tun.

Bald schon ahnen die drei das miese Spiel des omnipotenten Regisseurs, sprich die Rolle der Frau auf Uwes klassischer Besetzungscouch, und bei “Willi”, dem großen Theaterdichter, dessen Frauenfiguren Kronzeuginnen seines Denkens sind. Gestärkt durch die Erkenntnis, dass Uwe der König Lear in ihrem Leben ist, wendet sich das Blatt…

Eine Komödie mit Musik über all das, was Sie schon immer von Shakespeares Bühnenheldinnen wissen wollten, aber bisher nicht zu sehen bekamen.

Komödie von Harald Helfrich, Isabella Leicht, Dorothee Jordan
Regie: Christa Krieger und Dominik Kobel

Erwachsene 17€, Ermäßigt 15€, Kinder 10€

  • Samstag, 06.10.2018, 20 Uhr
  • Samstag, 13.10.2018, 20 Uhr
  • Samstag, 20.10.2018, 20 Uhr
  • Freitag, 26.10.2018, 20 Uhr
  • Samstag, 27.10.2018, 20 Uhr
  • Samstag, 03.11.2018, 20 Uhr
  • Sonntag, 04.11.2018, 16 Uhr
  • Freitag, 09.11.2018, 20 Uhr
  • Samstag, 10.11.2018, 20 Uhr
  • Freitag, 16.11.2018, 20 Uhr
  • Samstag, 17.11.2018, 20 Uhr

Winter 2018

An der Arche um Acht

Komödie mit Musik für Kinder
ab 01.12.2018 in unserem Zimmertheater

An der Arche um Acht – das ist die Verabredung, die die Taube mit zwei Pinguinen getroffen hat, denn sie gehören zu den Auserwählten, die auf die Arche Noah dürfen. Das stellt die beiden vor ein großes Problem: sie können unmöglich ihren Freund, den dritten Pinguin, im Stich lassen. Doch dann kommen sie auf die rettende Idee…

In Ulrich Hubs Stück stinkt es nicht nur nach Fisch, sondern vor allem nach Komödie. Ulrich Hub erzählt seine Geschichte in wunderbaren Szenen mit pointierten Konflikten. So weit, so gut, so amüsant. Aber das Stück hat, wie alle wirklichen Komödien, einen ernsten Kern: An der Arche um Acht verhandelt die Frage des Glaubens an Gott, einer Frage, die nicht nur für Kinder immer wieder virulent ist. Dem Autor helfen bei der Suche nach Gott seine Figuren – die Pinguine. Mit ihrer Naivität – vielleicht der von Kindern vergleichbar – gehen sie an die Fragen des Glaubens heran und finden dadurch immer wieder einfache und überzeugende Antworten. Ulrich Hubs Theaterstück macht Spaß und ist gescheit. Es wurde u.a. mit dem Deutschen Kindertheaterpreis 2006 ausgezeichnet.

Theraterstück für Kinder von Ulrich Hub und mit Musik von Frank Moesner
Regie: Thomas Nauwartat-Schultze

Erwachsene 12€, Ermäßigt 10€, Kinder 7€

  • Samstag, 01.12.2018, 16 Uhr
  • Sonntag, 02.12.2018, 11 Uhr
  • Samstag, 08.12.2018, 16 Uhr
  • Sonntag, 09.12.2018, 11 Uhr
  • Samstag, 15.12.2018, 16 Uhr
  • Sonntag, 16.12.2018, 11 Uhr